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23.11.2013, 15:49 Uhr | Michael Wagner Übersicht | Drucken
RHEINPFALZ fragt - CDU antwortet
Fragen zur Familienstadt Speyer


Stefan Keller von der RHEINPFALZ hat dem Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Speyer Fragen zur Familienstadt Speyer gestellt. Hier die Fragen und die Antworten in voller Länge:

RHEINPFALZ
Wo ist Speyer familienfreundlich? Nennen Sie bitte spontan drei Beispiele.

Michael Wagner
Vielfältiges Informationsangebot (KEKS, Kinderschutzbund, Frühe Hilfen, aktuell Baby-Begrüßung Speyer in der Q&H Mensa)

Vielfältiges Kinderbetreuungsangebot (Kindergärten, Hortplätze, Tagesmütter)

Vielfältiges Bildungsangebot mit allen Schulformen

Hervorzuheben ist auch die Vielfalt des Angebots an Vereinen im kulturellen und sportlichen Bereich (u.a. Musikschule, Jugendkunstschule, JuFÖ mit ihren Angeboten, Jugendcafe, Sportvereine)





Foto
RHEINPFALZ
Das Kindergartenplatzangebot  ist weitgehend in Ordnung, dem Land sei Dank,  bei Hortplätzen sieht es gegenwärtig schlechter aus, ein Ganztagsgymnasium fehlt  bis heute. Die  CDU sagt, die Schule muss aktiv werden. Die SPD sagt ,
die Stadt muss analysieren. Wie soll es konkret weitergehen?

Michael Wagner
Dem Land sei Dank ist – wenigstens für Speyer - nicht richtig.

Speyer hat sich in diesem Bereich enorm engagiert, und zwar schon lange, bevor es Rechtsansprüche gab. Die Stadt hat hierfür erhebliche finanzielle  Anstrengungen unternommen, die vom Land nicht ausgeglichen werden. Speyer war die erste Stadt in Rheinland-Pfalz, die an allen Grundschulen Hortplätze anbieten konnte. Mit dem Angebot an Hortplätzen sind wir in Rheinland-Pfalz Spitzenreiter. Sehr früh hatten wir in Speyer auch den Ganztagskindergarten. Dies war und ist erklärte Familienpolitik der Speyerer CDU.

Beim Thema Ganztagsgymnasium wollen wir kein Schwarzer-Peter-Spiel betreiben. Der Bedarf für ein Ganztagsgymnasium besteht unstreitig. Die Gymnasien müssen ein pädagogisches Konzept vorlegen und das Land muss eine ausreichende Personalausstattung sicher stellen. Die Stadt hat wiederholt erklärt, dass sie bereit sei, die baulichen Voraussetzungen hierfür zu schaffen. Dafür steht auch die Speyerer CDU ein. Allerdings gibt es hier auch die Erwartung an das Land, dass  dieses für eine angemessene Bezuschussung der notwendigen Baumaßnahmen sorgt.


RHEINPFALZ
Kennen Sie persönlich Familien, die ein Ganztagsgymnasium vermissen? Wie schätzen Sie den Bedarf der Eltern gegenwärtig ein?

Michael Wagner
Über dieses Thema hatten wir erst kürzlich in Fraktion und Kreisvorstand ausführlich gesprochen. Unsere Mitglieder, die im Schulelternbeirat verschiedener Schulen organisiert sind, berichteten, dass sie immer wieder von vielen Eltern auf ein Ganztagsgymnasium angesprochen werden und sich sehr viele Eltern ein Betreuungsangebot gerade in den ersten Gymnasialjahren wünschen.

RHEINPFALZ
Speyer ist Domstadt,  Kirchenstadt, Behördenstadt, Schulstadt, bald  100 % regenerativ-Stadt. Was fehlt ihr zur Familienstadt?

Michael Wagner
Ich würde Speyer schon jetzt als Familienstadt bezeichnen. Viele Familien wählen Speyer aufgrund der vorgenannten vielfältigen Angebote zu ihrem Familienwohnsitz. Zur Arbeit fährt man ins Umland, in Speyer aber soll die Familie zu Hause sein. So haben wir dies von nicht wenigen Familien vermittelt bekommen. Gleichwohl kann und muss auch an der Familienstadt Speyer weiter gearbeitet werden. So wünschen wir uns noch viel mehr familiengerechten Wohnraum.

RHEINPFALZ
In gut einem halben Jahr sind Kommunalwahlen in RLP. Welche familienpolitische Forderung steht an oberster Stelle in Ihrem Programm?

Michael Wagner
Der Ausbau der Ganztagsbetreuung von der Kindertagesstätte bis zum Gymnasium muss weiter vorangebracht werden.

RHEINPFALZ
Stichwort Betreuungsgeld. Da gibt es ja komplett unterschiedliche Auffassungen zwischen CDU/CSU und SPD. Überlebt das Betreuungsgeld die Koalitionsverhandlungen, wenn es zur Großen Koalition  kommt?

Michael Wagner
Da die Speyerer CDU nicht an den Koalitionsverhandlungen beteiligt ist, kann sie hierzu auch keine Aussage treffen.

RHEINPFALZ
Was ist Ihr ganz  persönlicher  Wunsch? Also welche familienpolitische Leistung würden Sie gerne Familien unbedingt noch anbieten?

Michael Wagner
Ich würde mir wünschen, dass Bund und Land mithelfen, kleinere Gruppen in den Kindertagesstätten und mehr Personal für die Ganztagsbetreuung in allen Bereichen zu finanzieren.

| Michael Wagner, 23.11.2013, 21:58 Uhr

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