„Ja, ich nehme die Wahl an. Es ist mir eine Herzensangelegenheit mich für die Interessen des Mittelstandes zu engagieren“, so die ersten Worte des sichtlich gerührten neuen MIT Kreisvorsitzenden.
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU, kurz MIT, hat einen neuen Vorstand gewählt. Einstimmung wurde Thomas Stevens zum neuen Vorsitzenden, Manfred Steiner zum Stellvertreter, sowie Anton B. Steber zum Beisitzer gewählt.
Michael Wagner, Kreisvorsitzender der CDU Speyer, der zuvor zum Versammlungsleiter gewählt wurde, dankte ausdrücklich dem bisherigen MIT Vorsitzenden Manfred Steiner für seinen enormen, „jahrzehntelangen“ Einsatz im Dienste der CDU und ihrer Mittelstandsvereinigung. Anschließend wurden Stevens, Steiner und Steber ebenso einstimmig auch als Delegierte für die Landesvertreterversammlung und den Bezirkstag gewählt. Als weitere Delegierte für den Bezirkstag wurden außerdem noch Frau Inge Höhl und Herr Renzo Bertolini gewählt.

In einer stellenweise sehr emotionalen und kämpferischen Antrittsrede dankte Stevens seinen MIT’streitern und skizzierte gleich ein Bild von seiner zukünftigen Arbeit. Dabei sieht er den Schwerpunkt zum einen in der auch zahlenmäßigen Stärkung der MIT in Speyer, einer Unterstützung der Speyerer Wirtschaftspolitik, sowie ein entschlossenes Eintreten für die Soziale Marktwirtschaft im Land und Bund. Ganz im Sinne von Ludwig Erhards Maxime,
nach der „eine gute Wirtschaftspolitik die beste Sozialpolitik ist“, so Stevens.
Daher bitte ich Sie auch zur Unterstützung meiner Kandidatur für den Stadtrat am 7 Juni,
warb Stevens weiter.
Inhaltlich will sich Stevens für die Wirtschaftsförderung in Speyer stark machen, für Nachbesserungen bei der Unternehmensteuerreform (Stichwort: Zinsschranke) kämpfen und für einen niedrigeren Mehrwertsteuersatz auf Handwerkerrechnungen (arbeitsintensive Dienstleistungen) plädieren.
In diesem Sinne galt sein erster Besuch gleich dem Landesvorsitzenden der MIT, Herrn Josef Geyer, sowie dem Landesvorsitzenden der CDU, Herrn Christian Baldauf.
„Ich finde es richtig, dass Baldauf unserer Kanzlerin den Rücken stärkt, wenn es um unsere Forderung nach einer deutlichen Entlastung der Leistungsträger geht“ so Stevens, eine Verlässlichkeit, die ich mir auf Bundesebene wünschen würde.