Einen Bogen von Europa bis Speyer spannte der langjährige Ministerpräsident und Ehrenbürger von Speyer, Prof. Dr. Bernhard Vogel vor rund 100 Zuhörern auf einer Wahlveranstaltung der CDU. Kreisvorsitzender Michael Wagner, der die Veranstaltung leitete, begrüßte Dr. Vogel, der als Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung viel in der Welt unterwegs ist, „zu Hause unter Freunden“.
Europa sei heute gleichbedeutend mit Frieden. Dieses Europa sei deshalb ohne Alternative. Deshalb sei es wichtig, dass sich die Bürger mit der Teilnahme an der Europawahl zu einem gemeinsamen Europa bekennen.
(siehe auch Bildergalerie)
Anlässlich der nunmehr 60jährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland habe die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer Umfrage untersuchen lassen, wie die Deutschen zu ihrem Land stehen. Dabei hätten 90 Prozent der Befragten die Geschichte der Bundesrepublik als eine Erfolgsgeschichte bezeichnet. Zwei Drittel empfänden Stolz auf ihr Land.
Auf die bevorstehende Bezirkstagswahl eingehend erklärte Vogel, dass diese zu Unrecht im Schatten der übrigen Wahlen am 7. Juni stehe. Gerade in Speyer verfüge der Bezirksverband über wichtige Einrichtungen. Deshalb sei sehr zu wünschen, dass die Stadt Speyer mit der CDU-Kandidatin Monika Kabs wieder im nächsten Bezirksparlament vertreten sei.
Der Speyerer CDU bescheinigte Vogel, im bundesweiten Vergleich vorbildlich aufgestellt zu sein und zeigte sich von der Kandidatenliste der CDU für die Stadtratswahl sehr beeindruckt. Die Stadt habe sich in den zurückliegenden Jahren weit über ihre Grenzen hohe Anerkennung erworben. Sie sei Teil der Metropolregion Rhein-Neckar. Diese sei ein Zukunftsmodell zum Nutzen aller und mit unterschiedlichen Beiträgen der verschiedenen Städte. Ministerpräsident Beck sehe es in diesem Zusammenhang als notwendig an, dass auch in Zukunft Geschäftsflüge regionaler Unternehmen von Speyer aus möglich sein müssten, aber er positioniere sich nicht vor Ort.
Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat, Dr. Gottfried Jung, hob in einem Statement hervor, dass die CDU mit Mut und Optimismus maßgeblich die Entwicklung der Stadt geprägt habe. Aus der alten Kaiserstadt sei eine Stadt mit hohen Zukunftschancen geworden. Dabei seien immer wieder neue Wege beschritten worden. Speyer als familienfreundliche Stadt trage die Handschrift der CDU. Daran werde sie ebenso weiterarbeiten wie an der Förderung eines guten Miteinanders der Generationen. Ein besonderes Anliegen der CDU sei für die nächsten Jahre die Umsetzung eines ambitionierten Klimaschutzprogramms, das Speyer enegiepolitisch zu einer Modellstadt machen solle.
Dass in der Stadtpolitik ein klarer und solider Kurs gefahren werde, sei einer starken CDU und einer fruchtbaren Partnerschaft mit der Speyerer Wählergruppe zu verdanken. Beides werde auch in Zukunft in einem Stadtrat, der derzeit acht Parteien und Gruppen umfasse, gebraucht.
Zum Vorhaben des Landes und der regionalen Wirtschaft, die Landebahn am Speyerer Flugplatz zu verlängern, erklärte der Fraktionsvorsitzende, solche Projekte gebe es überall in Deutschland, weil die EU erhöhte Sicherheitsanforderungen eingeführt habe. Der Flugplatz bleibe dennoch, was er sei. Weder würden deswegen größere Flugzeuge landen noch würde die Lebensqualität in Speyer verändert.
Abschließend äußerte sich Jung stolz über die Kandidatenliste der CDU, die er anführen dürfe. Die CDU präsentiere ein großartiges Team für eine tolle Stadt. Alle im Team seien motiviert bis in die Haarspitzen, um sich für die Zukunft Speyers zu engagieren.