Der Kreisvorsitzende der Senioren Union Daoud Hattab hatte eingeladen und Norbert Schindler war der Einladung gerne gefolgt. „Natürlich komme ich zu meinem Freund Daoud Hattab, er kommt ja auch zu mir und Stammkundschaft geht bei mir eben mal vor Laufkundschaft“, so der Bundestagsabgeordnete und spielte darauf an, dass der Vorsitzende der Senioren Union mit einer Abordnung vor wenigen Tagen in Neustadt bei der Kundgebung mit Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg präsent war. Und im übrigen freue er sich, dass es heute noch möglich sei, einen Saal um 17.00 Uhr bis auf den letzten Platz zu füllen, aber das habe Daoud Hattab ihm auch versprochen.
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Der Wahlausgang in den Bundesländern Sachsen, Thüringen und Saarland habe die Union zur rechten Zeit wachgerüttelt. „Wir müssen nochmals Vollgas geben und uns richtig reinhängen“, so Norbert Schindler. Die SPD stelle sich wieder einmal als die Gewinnerin der Wahl hin. Dabei liege die CDU nach wie vor in der Wählergunst weit vor der SPD, deren Umfragewerte sich im Bund auf niedrigem Niveau bewegten. Dennoch gilt es wachsam zu sein. Die CDU habe die große Chance zusammen mit der FDP eine bürgerliche Mehrheit zu bilden und diese Chance wolle man nutzen.
Zwei Stunden erstattete Norbert Schindler in gewohnt lockerem Plauderton Bericht von der Innen- und Außenpolitik., sprach über die hervorragende Familienpolitik von Familienministerin Ursula von der Leyen („die Ursula war der SPD immer eine Nasenlänge voraus“) und lobte den Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg („der Karl-Theodor gibt eine klare Linie vor und lässt die anderen im Regen stehen).
Schindlers Vortag folgte eine rege Diskussion. Am Ende versprach der Bundestagsabgeordnete bald wieder nach Speyer zu kommen.