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CDU für den Verbleib des Wertstoffmobils

Erfolgreicher Einsatz für bürgerfreundliche EBS

In der ersten Sitzung des Werkausschusses für die neue Ratsperiode setzte sich die CDU erneut für die Bürger ein. Auf Antrag der CDU lehnte der Werkausschuss einstimmig den Vorschlag der Verwaltung ab, das Wertstoffmobil nach der  einjährigen Versuchsphase abzuschaffen. Ihr waren die Kosten zu hoch.

Nach Berechnungen der CDU betrugen diese aber nur ein Viertel des von der EBS angegeben Betrags. Damit stünden einem geringen Verlust mehrere Vorteile gegenüber, die in Geld nicht aufzuwiegen sind, so der Sprecher der CDU, Hans-Peter Rottmann. Man erreiche die Kunden besser und komme insbesondere der älteren Bevölkerung im wahrsten Sinne des Wortes entgegen. Der weite Weg zum Abfallwirtschaftshof würde entfallen. Außerdem werde die Umwelt entlastet, da Wertstoffe gezielt gesammelt und wieder verwertet würden, anstatt mit dem Restmüll verbrannt oder gar illegal entsorgt zu werden. Schließlich könne man das Wertstoffmobil auch als Informationsplattform nutzen.
 

Somit wird es nach wie vor das Wertstoffmobil in Speyer geben. Die zwei Fahrzeuge werden künftig an 16 Standorten jeweils viermal pro Jahr ihre Dienste anbieten. Beim Wertstoffmobil abgegeben werden können Elektrokleingeräte, Metallschrott, Hartplastik (Große Eimer, Töpfe, Gartenmöbel, Wäschekörbe, Spielgeräte etc.), CDs und DVDs. Außerdem kann man sich natürlich bei den Fahrern informieren.

Im Werkausschuss zeigte sich auch, dass eine andere von der CDU initiierte Maßnahme, nämlich der Anschluss an die Fernwärme Mannheim, noch mehr positive Auswirkungen hat als ursprünglich angenommen. So wurde darüber diskutiert, künftig die Klärschlämme zu trocknen. Eine hierzu vorgesehene solar-thermischen Anlage hätte aber zumindest in den Wintermonaten nicht ausgereicht, um den gewünschten Trocknungsgrad zu erreichen. Der anwesende Gutachter legte dar, dass man hier von der in unmittelbarer Nähe vorbeigehenden Fernwärmeleitung  profitieren könne. Es bestünde die Möglichkeit, die Wärme im Rücklauf zur Trocknung von Klärschlämmen zu nutzen. Damit habe die Speyerer Kläranlage im Gegensatz zu anderen Anlagen einen wesentlichen Standortvorteil. Über die Klärschlammtrocknung muss der Werkausschuss noch befinden.

Hans-Peter Rottmann