Mit großem Bedauern nehme die CDU-Speyer die beabsichtigte Schließung des Spezial-Pionierbatallions 464 am Standort Speyer zur Kenntnis. Für Speyer sei dies ein schmerzhafter Verlust, so der CDU-Kreisvorsitzende Michael Wagner auf Anfrage. Rund 1.200 Soldaten und zivile Mitarbeiter seien von der Schließung betroffen. Diesen Menschen habe jetzt unser aller Solidarität zu gelten.
„Für mich selbst ist die beabsichtigte Schließung der Kurpfalzkaserne ein Lebenseinschnitt, hat sie mich doch mein ganzes Leben seit den 60-er Jahren begleitet“.
Nun aber gelte es, alle politischen Kräfte zu bündeln und nach vorne zu blicken: „Ich bin mir sicher, dass uns Berlin da nicht im Regen stehen lässt“, so Michael Wagner. Der Kreisvorsitzende gehe davon aus, dass ein Bundeskonversionsprogramm auf den Weg gebracht werde, um den betroffenen Kommunen zur Seite zu stehen. Der von Oberbürgermeister Hansjörg Eger in seinem Wahlkampf immer wieder geforderte und demnächst ins Amt zu bringende Stadtentwickler werde gleich vor große Herausforderungen gestellt. Er müsse die Planung neuer Wohngebiete von Anfang an so begleiten, dass lebendige und lebensfreundliche Quartiere entstünden. Dabei stünde die Realisierung von Wohnraum im sozialen Wohnungsbau ebenso auf der Agenda wie der Wunsch zahlreicher Speyerer Bürgerinnen und Bürger, für sich selbst Wohnungseigentum zu erwerben. In Analogie zu der Planung auf dem Erlus- Gelände regt die CDU angesichts der Größe der zu überplanenden Fläche die Ausschreibung eines europaweiten Wettbewerbs möglichst mit EU-Förderung an.
Der CDU-Kreisvorsitzende fordert alle politischen Gruppierungen in Speyer deshalb dazu auf, bei der Entwicklung der frei werdenden Flächen an einem Strang zu ziehen.