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Ab Januar hat Speyer ein neues Busliniennetz

CDU setzt sich mit ihrem Konzept durch

Ab Januar hat Speyer ein neues Busliniennetz

Ein hohes Maß an Übereinstimmung, zum Teil aber auch kontroverse Meinungen, gab es bei der Abstimmung in der Juli-Sitzung des Stadtrats über das neue Busliniennetz, das ab Januar 2014 befahren wird. Die CDU-Stadtratsfraktion setzte sich dabei mit ihrem Konzept durch, dass alle Krankenhäuser, Altenheime, relevante medizinische und soziale Einrichtungen sowie die Einkaufsschwerpunkte  an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden werden sollen.


Strittig war vor allem, ob die Stadtteilmensa Speyer-West mit all ihren wichtigen sozialen Einrichtungen, darunter KEKS und VFBB, das Lyautay-Gelände und der Marktkauf an den ÖPNV angebunden werden sollen. Eine Mehrheit des Stadtrats folgte hier einem entsprechenden Vorschlag der CDU. Künftig fährt eine der Buslinien von der Stadtteilmensa in Speyer-West über das Lyautay-Gelände und den Bahnhof in die Auestraße bis zum Marktkauf. Über Umsteigemöglichkeiten sind auch die übrigen Stadtteile, von Speyer-Nord wie von Speyer-West, an diese Ziele angebunden.

Weitere Verbesserungen bringt das neue ÖPNV-System für Speyer-Ost, dessen Neubaugebiet erstmals angeschlossen ist sowie für Jugendliche und Nachschwärmer, da bestimmte Verbindungen auch zu später Stunde befahren werden. Darüber hinaus wird die Anbindung aus den Stadtteilen an den Bahnhof und den Haltepunkt Nord verbessert. Angeschlossen wird auch der künftige Haltepunkt Süd.

Für die CDU-Stadtratsfraktion und ihren Vorsitzenden Dr. Gottfried Jung ist dies eine Investition in die Zukunft, in der der Individualverkehr ein Stück seiner Attraktivität verlieren werde. Für den städtischen Haushalt bedeute das neue ÖPNV-System eine erhebliche Mehrbelastung, weshalb letztlich weitergehende Wünsche und ihre Finanzierbarkeit hätten gegeneinander abgewogen werden müssen.