Stellungnahme zu Aussagen des Herrn Wintterle am politischen Aschermittwoch
Als Mitglied des Aufsichtsrats der Stadtwerke, das an fast allen Sitzungen dieses Gremiums teilgenommen hat, kann man die Aussagen von Herrn Wintterle zur Entscheidungsfindung in Sachen Fernwärmeanschluss nicht unkommentiert lassen.
Seine Behauptung, die Entscheidung wäre am Aufsichtsrat vorbei getroffen worden, ist völlig unzutreffend. Sie ist allerdings nachvollziehbar, wenn man berücksichtigt, dass das Aufsichtratsmitglied bei mehr als der Hälfte der bisherigen Sitzungen gefehlt hat, übrigens meistens ohne Entschuldigung.
Hans-Peter Rottmann (Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke)Hätte Herr Wintterle im Aufsichtsrat soviel persönliche Energie bei den diesbezüglichen Beratungen an den Tag gelegt wie bei seinen öffentlichen Erklärungen zu diesem Thema, wären ihm auch die vorgelegten Zahlen nicht fremd geblieben. Wer in Sitzungen keinerlei Fragen zu angeblich „undurchsichtigen Zahlenspielen“ stellt, hat m.E. auch kein Recht in der Öffentlichkeit über mangelnde Transparenz zu jammern.
Hinsichtlich der Aussage, der Gefährdung der Eigenständigkeit der Stadtwerke und des Schutzes ihrer Arbeitnehmer wäre er gut beraten gewesen mit dem Betriebsrat der Stadtwerke Kontakt aufzunehmen. Dieser hat öffentlich und unmissverständlich erklärt, dass die Anbindung an die Fernwärme auch aus Sicht der Arbeitnehmer die ökologisch und ökonomisch beste Variante darstellt.